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SUMMARY:JEHAN - Gemäldeausstellung
DESCRIPTION:Die Galerie Sophie Vandré lädt in Kooperation mit der Scheytt Galerie zur Gemäldeausstellung „BAGATELLEN UND“ des Berliner Künstlers JEHAN ein.\nIm Fokus der Gemäldeausstellung stehen Stillleben und Landschaften; klassische Gattungen\, die seit vielen Jahrhunderten Künstlerinnen und Künstler sowie das Publikum faszinieren. \nAm 17. September 2026 ab 18:30 Uhr laden wir herzlich in die Galerie Scheytt gemeinsam mit dem Künstler\, JEHAN zur Vernissage ein. \nEinst waren Stillleben tiefgründige\, symbolische Kompositionen von Alltagsgegenständen. In der Moderne entwickelten sie sich oftmals zu Darstellungen\, bei denen der Stil wichtiger wurde als das Motiv. JEHANs Stillleben sind farbenfrohe Darstellungen von ihm lieb gewonnenen Motiven wie Vasen\, Obst\, Blumen und Bonbons; bisweilen wird die Farbe selbst zum Objekt. Eine geradezu belanglose Einfachheit sticht hervor – im Kontrast zu dem\, was sonst komplex erscheint. \n„Äpfel und Orangen“ Öl und Kohle auf Leinwand 70x80cm\nMalerische Landschaftsbilder vom Walchensee und Harzer Sösestausee sind zu sehen\, auch eine verschmitzt dreinschauende Eule\, Bilder namens „Mittenmang bei Mondschein“\, „Landschaft mit Hosenträger“ und so einiges mehr. \nJEHAN’s Ölgemälde sind frisch\, ästhetisch und originell arrangiert. Hier und da regen sie zum schmunzeln an. \n„Eule“ Öl auf Leinwand 60x80cm\nJEHAN\nGeboren 1962 in Osterode am Harz\, studierte in Berlin Physik\, Tätigkeit als Softwareentwickler und Layouter\, seit 2010 freiberuflich\, in der Malerei weitgehend autodidaktisch\, seit jeher geübt\, Ausstellungen in Berlin und München\, lebt in Berlin. \nGALERIE SOPHIE VANDRÉ\nGegründet 2021 in München zur Förderung zeitgenössischer Künstler und Designer\, die sich auf originelle und erfrischende Art mit ihrem Lebensumfeld auseinandersetzen. Die Galerie veranstaltet regelmäßig Einzel- und Gruppenausstellungen in München sowie in Berlin und vermittelt den Erwerb von Originalen. \n 
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LOCATION:Galerie Scheytt\, Kaiserstraße 23\, München\, 80801\, Deutschland
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SUMMARY:Elina Deberdeeva  - Licht im Schatten II
DESCRIPTION:Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Galerie Scheytt malte Elina Deberdeeva\, eine Szene\, die so oder so ähnlich mehrmals jährlich in der Kaiserstraße (Schwabing) zu beobachten ist. Vor der Galerie stehen Menschen im Gespräch. Die Atmosphäre ist entspannt und festlich zugleich. Die Galerie Scheytt feiert die Eröffnung einer Kunst- oder Schmuckausstellung. Man sieht sich und trinkt ein Glas. Die Seh- und Geschmackssinne werden aufgeweckt und in Geselligkeit erfreut. \nAll dies in einem Bild zu vermitteln\, gelingt Elina Deberdeeva. Die Künstlerin widmet ihr Werk dem\, was ihr im Alltag begegnet: Stadtlandschaften\, Menschen und Pflanzen. Sie malt Straßen- wie Gartenszenen\, Porträts und Blumen-Stillleben. \nDies tut sie in bewusster Auseinandersetzung mit den Werken der französischen Impressionisten\, der russischen Realisten\, insbesondere Ilja Repins\, mit dem Oeuvre Vincent van Goghs und Edward Hoppers. Ihre kunsthistorischen Kenntnisse beeinflussen die Motivwahl\, die Perspektivierung\, die Farbgebung und die Maltechnik. Deberdeevas Bilder sind „realistisch“ in dem Sinne\, dass sie Alltägliches abbilden\, aber sie sind als Gemälde weder „naiv“ noch „unschuldig“. \nElina Deberdeevas Bilder spiegeln durch Komposition und Farbe das sinnliche und emotionale Erleben einer alltäglichen Situation\, vermitteln aber auch das Erleben des schöpferischen Moments seiner malerischen Abbildung. Und sie thematisieren den Malprozess als solchen und verweisen damit auf ihre „Künstlichkeit“. Dadurch geben sie sich offen als Interpretationen zu erkennen\, die ohne Anspruch sind auf Objektivität oder gar absolute Wahrheit. Das lässt allen Raum\, eine eigene individuelle Sicht auf ihre Bilder\, das Sehen\, das Erleben und die Wirklichkeit zu entwickeln. \nBei der Bildbetrachtung kann jede dieser Ebenen für sich wahrgenommen und aktualisiert werden\, aber auch ihre wechselseitigen Bezüge. \nElina Deberdeeva wohnt in der Münchener Innenstadt. Sie malt Straßenszenen ihrer täglichen Umgebung\, dies – soweit möglich – en plein air. Diese Technik erfordert Entscheidungsfreude\, Präzision\, Schnelligkeit und eine vollständige Beherrschung der Ölmalerei. \nIn den letzten Jahren wurde die Malerei auf der Straße zunehmend anspruchsvoller. Mehr Menschen und mehr Gefährte sind unterwegs. Mehr Kommunikationswege werden öffentlich genutzt. Es ist lauter\, turbulenter\, auch kompetitiver geworden. Es ist deswegen offen\, ob diese Arbeit in Zukunft so weitergeführt werden kann. \nIn der Amalienstrasse\, Öl auf Leinwand\, 50 x 55 cm\, 2026\n\nIm Bereich der Pflanzenmalerei hat sich Deberdeeva zuletzt vor allem dem Blumen-Stillleben gewidmet. Hier beginnt die Arbeit am Bild mit der Komposition des zu malenden Arrangements: Auswahl der Blumensorten\, der Blütenstadien\, der Vasen\, des Bildhintergrunds\, des Lichts\, Bestimmung von Nähe und Distanz. Elina Deberdeeva begeistert die Form des Straußes\, der viele Farben und Formen bündelt. Sie erfreut sich an Blüten\, liebt insbesondere den „Jetzt-Moment“\, wenn diese voll aufgehen und strahlen. \n  \nGroßer Strauß mit grüner Gießkanne\, Öl auf Leinwand\, 90 x 80 cm\, 2026\nFür ihre Arrangements ist ihr Harmonie wichtig\, aber auch Elemente\, die dazu im Widerspruch stehen. Das kann etwa eine simple\, millionenfach produzierte grasgrüne Plastikkanne sein\, deren glatte uniforme Oberfläche und Statik der organischen Buntheit und Vielgestaltigkeit des Straußes entgegenstehen. Dieser Widerspruch gilt auch für das reale Leben. Das Material der Kanne wird in Partikel zerfallen\, die Lebensformen beeinträchtigen oder zerstören. Und doch werden gerade dank solcher Kannen Pflanzen gegossen und damit am Leben gehalten. \nElina Deberdeva beim Malen im Garten\, Foto\n  \nElina Deberdeeva erschafft ansehnliche Bilder\, deren Betrachtung Freude macht\, weil sie die Schönheit von Natur und Welt und das friedliche Leben beleuchten. Es geht um Kontrast\, Lebendigkeit und die Hoffnung\, die in der Schönheit liegt. Denn die Schönheit ist beinahe das Gute. Womit man wieder beim Licht wäre… . \nDeswegen hat Elina Deberdeeva auch bei ihrer zweiten Ausstellung in der Galerie Scheytt den Titel gewählt „Licht im Schatten“. \n  \nLiteratur:\nLalova\, Lora: Der Mensch und die Stadt. Zwischen Dichtestress und Inspiration – Urbanes Leben in der Stadt. In: Mundus\, 3/2025. S. 11-17.\nBenz-Zauner\, Margareta: Elina Deberdeeva: Auf dem Sofa und draußen. Arbeiten 2010-2022. München\, 2023. \n  \nElina Deberdeeva \n\nGeboren 1974 in Charkiw\, Ukraine\n1989-92 Ausbildung an der Hochschule für bildende Kunst\, Charkiw. Fachrichtung Bühnen- & Kostümbild\n1993-1999 Studium an der Akademie der bildenden Künste München\, Klasse Prof. Jürgen Reipka\, Malerei & Grafik\n2000 Diplom als Meisterschülerin\n\nZahlreiche Ausstellungen in München und Umgebung \n\nGroße Einzelausstellung „Gemalte Eindrücke von Menschen und Plätzen“ 2008 in der Galerie der Bayern LB\nRegelmäßige Teilnahme an der Ausstellungen der Münchner Künstlergenossenschaft\nPreisträgerin des Europäischen Freuenforums Illereichen\n\nSeitdem freischaffende Malerin\, unterrichtet Ölmalen und Portraitzeichnen im Akthof in der Türkenstraße\, an der VHS München und der Akademie EigenArt in Bad Heilbrunn.
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